private Unfallversicherung

schnelle Hilfe in der Not

private Unfallabsicherung, schnelle Hilfe in der Not.

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland acht Millionen Menschen.
Eine Unfallversicherung mindert die finanziellen Folgen eines Unfalls.
Vor allem im Haushalt und beim Sport passiert es. Über 65 Prozent aller Unfälle ereignen sich zu Hause und in der Freizeit. Wer dort verunglückt und nicht mehr arbeiten kann, geht ohne Absicherung oft leer aus. Täglich passieren ca. 23.500 Unfälle in Deutschland, das sind ca. 8,4 Mio pro Jahr. Berufstätige können sich über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung absichern, doch zahlt diese erst, wenn die Erwerbsunfähigkeit nachgewiesen ist. Für Personen mit schweren Vorerkrankungen fällt diese Möglichkeit aus, denn die Versicherungen nehmen oft nur kerngesunde Menschen auf.

Unfallabsicherung ist für jeden wichtig!
Unfallabsicherung ist für jeden wichtig!

Ein privater Unfallschutz ist vor allem für Hausfrauen, Kinder, Schüler und Studenten, Rentner oder Arbeitslose wichtig. Nur so wird ihnen ein einmaliger Betrag oder auch eine Rente ausbezahlt, wenn sie auf Grund eines Unfalls invalide werden. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt von der vereinbarten Versicherungssumme und vom Grad der Invalidität ab.

 

Auch eine Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit gilt als Invalidität, wenn sie durch einen Unfall verursacht wurde. Vorerkrankungen, die den Unfall (mit)ausgelöst haben oder mit zur Invalidität beigetragen haben, mindern den Leistungsbetrag. Unfälle durch besondere Gefahren im Beruf oder Privatleben (Autorennen, Sportfliegen, Canyoning etc.) sind nicht mitversichert.


Richtwert Gliedertaxe: Was einzelne Körperteile wert sein könnten.

Gliedertaxe als Richtwerte

Die Versicherer bewerten den Verlust einer Zehe natürlich anders als den eines Daumens oder gar der ganzen Hand. Es kommt darauf an, wie stark die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird. Für die einzelnen Körperteile wurden dazu bestimmte Prozentsätze festgelegt – beispielsweise 70 Prozent für ein Bein. Maximal gibt es natürlich nicht mehr als 100 Prozent der Versicherungssumme.
So leidvoll der Verlust des Penis oder eines Hodens sein mag – die Versicherungen haben da kein Verständnis.
Begründung: Für die körperliche Leistungsfähigkeit des Mannes sei dies unerheblich.

 

Konditionen: Welche Summen sinnvoll sind

Die Versicherungssumme sollte nicht zu knapp bemessen sein. Zwischen 100 000 und 200 000 Euro sind ideal. Wieviel nach einem Unfall ausgezahlt wird, hängt von der Tarifart ab. Bei einem linearen Tarif ersetzt die Versicherung je nach Verletzung einen bestimmten Betrag. Die volle Summe gibt es nur bei 100 Prozent Invalidität. Hingegen schüttet ein Versicherer bei einem Progressionstarif auch bei geringerer Invalidität die komplette Summe oder gar mehr aus (225 bis 500 Prozent der Summe).

 

 

Dynamik

Zu Unfallversicherungen wird auch eine Dynamik angeboten. Dann steigt die Versicherungssumme jedes Jahr automatisch nach einem vereinbarten Prozentsatz. Aber genauso erhöhen sich die Prämien. Sinnvoller ist es, von Beginn an hohe Versicherungssummen zu vereinbaren. Das lohnt sich gerade für Jüngere, wenn das Geld knapp ist.


Auf Einschluss der vielen Extras – zum Beispiel Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Übergangsentschädigung, Leistungen bei kosmetischen Operationen, verzichten. Besser: Eine kleine Summe für den Fall des Unfalltodes mitversichern. Bei einer eindeutigen Invalidität (z. B. Amputation) wird nämlich im ersten Jahr nach dem Unfall nur eine Vorauszahlung bis zur Höhe der Todesfallsumme geleistet.

 

Wir beraten Sie hierzu gern.